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Einzug ins Final Four

Der KV Geislingen hat es geschafft: Nach 2024 (3. Platz) und 2025 (Pokalsieger) hat der KV Geislingen erneut den Einzug in das Final Four des WKBV-Pokals geschafft. Im Viertelfinale überzeugte der KVG mit einem 7:1-Heimsieg (3477:3376) gegen den Ligakonkurrenten SG Aulendorf.

Als „Topspiel des Viertelfinales“ bezeichnete Aulendorfs Kapitän Christoph Lämmle die Partie zwischen den beiden Verbandsligisten, die in der Tabelle nur durch zwei Punkte getrennt auf den Rängen drei (SGA) und vier (KVG) platziert sind. Beide Punktspiele in dieser Saison konnten die Oberschwaben für sich entscheiden, wofür sich das Team um Kapitän Herbert Fäßler im Pokal unbedingt revanchieren wollte.

Geislingen startete mit Benjamin Teichert gegen Pascal Hartwig und Marvin Kurz gegen Christoph Lämmle. Teichert spielte hoch konzentriert und ging schnell mit 2:0 Sätzen und sehr guten 299:266 Kegeln in Führung. Der Geislinger musste seinem fortan stärker agierenden Kontrahenten Satz drei mit 138:157 überlassen, auf der Schlussbahn machte Teichert mit 150:147 Kegeln den Sack zu siegte letztlich souverän mit 3:1 Sätzen und sehr guten 587:570 Kegeln. Deutlich spannender verlief das Duell zwischen Kurz und Lämmle. Nach gutem, aber verlorenem ersten Satz (148:156) schaffte Kurz den Ausgleich (143:139), ehe sich die beiden den dritten Satz mit je 146 Kegeln teilten. Im alles entscheidenden Schlusssatz drehte Kurz nochmals mächtig auf, gewann mit hervorragenden 163:141 nicht nur diesen Durchgang, sondern auch mit 2,5:1,5 Sätzen und der Tagesbestleistung von ausgezeichneten 600:582 Kegeln den zweiten Mannschaftspunkt für sein Team, das mit einem Plus von 35 Kegeln ins Mittelpaar ging.

Hier traf Herbert Fäßler auf Rene Garde, während Matthias Hecht Kai Lämmle gegenüberstand. Fäßler startete mit 153 Kegeln sehr gut, dennoch lag er mit 0:1 in Rückstand, da Garde (158) einen furiosen Auftakt erwischte. Im weiteren Verlauf bekam Fäßler sein Duell aber immer besser in den Griff, ging nach Sätzen mit 2:1 in Führung und konnte sich am Ende noch eine schwächere Schlussbahn (132:133) erlauben, ohne dass sein Einzelsieg nach 2:2 Sätzen und ordentlichen 571:552 Kegeln noch einmal in Gefahr geriet. Parallel dazu unterlag Hecht im ersten Satz knapp mit 142:143, doch auch er schaffte es, das Spiel an sich zu reißen und seinen Kontrahenten immer klarer zu dominieren. Nach 154:133 im zweiten und 142:136 Kegeln im dritten Durchgang, reichte ihm eine verhaltene letzte Bahn (127:113), um letztlich seinen klaren 3:1-Sieg (565:525) unter Dach und Fach zu bringen. Damit war die Vorentscheidung praktisch gefallen: Bei 4:0 Punkten, einem Plus von 94 Kegeln und 10,5:5,5 Sätzen fehlten dem KVG lediglich noch zwei Sätze für den Einzug ins Final Four.

Im Schlusspaar machte David Kern gegen Marco Schmidt direkt den ersten noch fehlenden Satz klar, während Oliver Vogelbacher dem Aulendorfer Marco Chioditti knapp mit 146:148 unterlag. Beide Geislinger gaben auch den zweiten Durchgang mit 138:144 bzw. 145:150 Kegeln ab, in der Gesamtkegelzahl führten die Gastgeber aber weiterhin mit einem äußerst beruhigenden Vorsprung von 111 Kegeln. Kern sorgte mit seinem 146:131-Satzsieg gegen Fabian Weber, der zwischenzeitlich für Schmidt eingewechselt wurde, für die endgültige Entscheidung. Am Ende gewann Kern nach 2:2 Sätzen aufgrund der höheren Kegelzahl (577:551). Vogelbacher unterlag hingegen gegen den besten Aulendorfer an diesem Tage trotz guter 577:596 Kegel mit 1:3 Sätzen. Mit der Differenz von 101 Kegel holte sich der KVG auch die beiden Zusatzpunkte zum letztlich klaren 7:1-Heimerfolg.

Im Final Four, das am 25./26. April in Bad Wurzach ausgetragen wird, trifft der KVG im Halbfinale wie schon im Vorjahr auf den designierten Verbandsligameister KSC Hattenburg, im anderen Halbfinale trifft der aktuelle Spitzreiter der Baden-Württemberg-Liga EKC Lonsee auf den Underdog TSV Langenau, der drei Klassen tiefer in der Regionalliga auf Punktejagd geht.

Published inMänner 1Spielbetrieb