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Kaiser-Pokal: Ein Hauch von Bundesliga

Im Rahmen seiner Saisonvorbereitung trägt der KV Geislingen 2000 am kommenden Samstag bereits zum 7. Mal den Kaiser-Pokal aus. Nachdem in den ersten Auflagen vorwiegend Mannschaften aus der Region teilnahmen, ist es Cheforganisator Robin Winkler in diesem Jahr gelungen ein absolut top besetztes Starterfeld präsentieren zu können.

Zunächst einmal hat sich mit dem Vorjahressieger und Tabellenfünften der vergangenen Bundesligasaison VKC Eppelheim ein absoluter Hochkaräter des deutschen Kegelsports angekündigt. Der Traditionsverein aus Nordbaden schaffte in der vergangenen Saison am 6. Spieltag die riesen Sensation, als man den Serienmeister Rot-Weiß Zerbst, der diese Saison den 20. Titel in Folge feiern konnte, mit 5:3 daheim besiegen konnte. Zudem gelang es dem VKC dem damals amtierenden Champions-League-Sieger 2025 einen Sieg und ein Unentschieden abzuringen. Ein weiteres Indiz für die Klasse der Mannschaft: Mit Tobias Lacher und Daniel Aubelj stellte Eppelheim gleich zwei Akteure in den Top 15 der Bundesliga-Schnittliste.

Mit dem TSV Denkendorf geht ein weiterer Erstligist beim Kaiser-Pokal an den Start: Der TSV wurde in der vergangenen Saison überlegener Meister der 2. Bundeliga Süd und blickt nun gespannt auf das „Abenteuer 1. Bundeliga“, bei dem der Neuling um Kapitän Marcel Volz den Klassenerhalt anstrebt.

Aus eben dieser 2. Bundesliga Süd startet mit dem EKC Lonsee auch ein Topteam aus der Region beim Kaiser-Pokal. Der EKC qualifizierte sich als Meister der Baden-Württemberg-Liga für die Aufstiegsspiele in die 2. Liga und setzte sich dort klar durch. Das Team um den ehemaligen Nationalspieler Fabian Seitz und den amtierenden zweifachen U19-Europameister Levin Fälchle, das auch in der Breite sehr gut aufgestellt ist, dürfte vom Papier her in der 2. Bundesliga eine sehr gute Rolle spielen und somit auch zu den Favoriten des Kaiser-Pokals zählen.

Mit dem Goldenen Kranz Durach stellt sich zudem der amtierende Bayerische Meister in Geislingen vor. Durach verpasste bei den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga hinter RW Sandhausen und dem EKC Lonsee den Sprung nach oben, wird in der kommenden Saison aber sicher einen erneuten Anlauf nehmen.

Aus der Baden-Württemberg-Liga kommt der VfL Stuttgart-Kaltental in die Fünftälerstadt. Kaltental spielte in seiner ersten Saison in der dritten Liga zunächst längere Zeit im unteren Tabellendrittel, entledigte sich dann aber frühzeitig aller Abstiegssorgen und belegte in der Endabrechnung noch den sehr guten 4. Platz.

Komplettiert wird das Teilnehmerfeld natürlich durch den gastgebenden KVG, der angesichts der starken Konkurrenz nur als klarer Underdog in sein Turnier geht.

Gespielt wird der Kaiser-Pokal über 6 Bahnen, zunächst starten um 12 Uhr die Mannschaften aus Denkendorf, Durach und Stuttgart-Kaltental, ehe um 15:30 Uhr die Teams vom EKC Lonsee, VKC Eppelheim und KV Geislingen auf die Bahnen gehen. Der Eintritt für den Kaiser-Pokal ist frei.

Published inKaiser-PokalSpielbetrieb