Neues Jahr – altes Leid: Das Oberligateam des KV Geislingen hat sein erstes Spiel im neuen Kalenderjahr mit 1:7 Punkten (3196:3059 Kegel) beim Tabellendritten SKV Albstadt klar verloren und steckt damit weiter ganz tief im Tabellenkeller fest.
In Balingen, wo der SKV Albstadt seine Heimspiele austrägt, starteten für den KVG Marcel Vogelbacher gegen Tobias Gmeiner und Gerd Sperle gegen Michael Herter. Vogelbacher steigerte sich nach einer völlig missratenen Startbahn (105:130 Kegel) im weiteren Verlauf, verlor aber auch alle drei Folgesätze mit drei bzw. zweimal mit nur einem Kegel, sodass am Ende eine ernüchternde 0:4-Niederlage (505:535) für den KVG auf der Anzeige stand. Sperle kam auf den schwer zu bespielenden Bahnen dagegen sehr ordentlich in die Partie und ging mit 137:124 Kegeln in Führung. Sperle ließ dann aber etwas nach, was Herter direkt ausnutzen konnte. Der Geislinger unterlag letztlich mit 1:3 Sätzen und 516:532 Kegeln, wodurch der KVG nach dem ersten Drittel bereits mit 0:2 Punkten und 46 Kegeln im Rückstand lag.
Im Mittelpaar trafen aus Sicht des KVG Jürgen Paukner auf Josip Cizmesija und Reiner Fuchs auf Tim Strauß. Paukner ging mit 129:126 Kegeln ebenso in Führung wie Fuchs, der mit 136:132 die Oberhand behielt. Beide Geislinger mussten aber postwendend mit 129:131 bzw. 129:132 den Satzausgleich hinnehmen. Im zweiten Spielabschnitt baute Paukner vor allem ins Abräumen ab und verlor mit 1:3 Sätzen und insgesamt schwachen 484:515 Kegeln. Fuchs hingegen rettete nach einem sehr starken dritten Durchgang (150:127) und einer schwächeren Schlussbahn nach 2:2 Sätzen gerade noch einen Kegel Vorsprung über die Ziellinie und holte sich und seinem Team mit guten 531:530 Kegeln den Ehrenpunkt an diesem Tage.
Das Geislinger Schlusspaar Matthias Hecht und Sebastian Schmidt übernahm das Spiel mit einem Rückstand von 1:3 Punkten und einem Minus von 76 Kegeln gegen das starke Albstädter Duo Rainer Thieke und Ottmar Koch. Beide Geislinger erwischten einen schwachen Start: Hecht verlor mit 121:139 gegen Thieke, Schmidt leistete sich zu viele Fehler ins Abräumen und geriet dadurch mit mageren 106:122 Kegeln ins Hintertreffen. Damit war dann auch die letzte Hoffnung im Lager des KVG erloschen, dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben, der Rückstand von 110 Kegeln war dafür viel zu groß. Hecht spielte den zweiten Durchgang unentschieden, gab dann aber die Sätze drei und vier mit jeweils einem Kegel Unterschied ab und musste sich am Ende mit 0:5:3,5 Sätzen und 526:546 Kegeln beugen. Schmidt war auch im zweiten Satz chancenlos (117:161), ehe er sich in der zweiten Spielhälfte erheblich steigern und noch zwei Satzgewinne für sich verbuchen konnte. Aufgrund der deutlich geringeren Kegelzahl von 497:538 aus Sicht von Schmidt ging auch dieser Punkt auf das Konto der Hausherren, die auch die beiden Zusatzpunkte mit der Differenz von 137 Kegeln für sich verbuchen konnten.
Mit jetzt 2:18 Punkten ziert der KVG weiterhin das Tabellenende, die weiteren abstiegsbedrohten Teams von der TSG Bad Wurzach II (5:15), dem TSV Niederstotzingen (6:14) und der KSG Mengen-Sigmaringen (7:11) haben allesamt schon etwas Puffer auf den KVG, was das Ziel „Klassenerhalt“ langsam aber sicher zur Mammutaufgabe werden lässt.
