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Nächster Dämpfer zerstört Traum vom Spitzenplatz

KV Geislingen muss sich den SF Friedrichshafen mit 3:5 Punkten und 3336:3363 Kegeln geschlagen geben.

Bereits von Beginn an lief das Spiel zu Gunsten der Gäste vom Bodensee, als diese gegen die Geislinger Spieler im Startpaar, Herbert Fäßler und Matthias Reiter, beide Punkte gewannen. Fäßler hatte es hierbei mit dem Tagesbesten Dejan Lotina (615) zu tun, konnte nur einen Satz gewinnen und war trotz guter 576 Kegel chancenlos. Matthias Reiter hielt gegen den Weltmeister von 2009, Darko Lotina (566), zu Beginn super mit, brach auf den letzten beiden Bahnen aber etwas ein und verlor sein Duell mit 539 Kegeln.

Mit einem beachtlichen Rückstand von 66 Kegeln gingen nun Christian Koller und Oliver Vogelbacher auf die Bahnen, um diesen aufzuholen. Koller allerdings konnte nur viel zu selten sein Potential abrufen und musste nach einem schwachen Spiel mit 520 Kegeln den Mannchaftspunkt an Schnell (548) abgeben. Vogelbacher zeigte indes ein sehr konstantes Spiel und wurde der beste Geislinger des Tages. Mit tollen 581 Kegeln gewann er den ersten Punkt gegen Listes (571).

Mit einer fast unlösbaren Aufgabe wurden Jan Schimmel und David Kern ins Spiel geschickt. 84 Kegeln Rückstand zeigte die Anzeigetafel bereits an. Schimmel startete furios und nahm Müller (533) in zwei Sätzen fast 40 Kegel ab. Nach schwächerer zweiter Hälfte blieb sein Zählwerk bei 566 Kegeln stehen. Wie Schimmel gewann auch Kern seinen Mannschaftspunkt deutlich gegen Zdravko Lotina (ersetzt durch Gutierrrez  / 530). Der Rückstand betrug zwischenzeitlich sogar deutlich weniger als 30 Kegel, am Ende reichte die Aufholjagd dennoch nicht aus, um mit Punkten aus dem Spiel zu gehen. Kern brachte am Ende insgesamt 554 Kegel zu Fall.

Schließlich war die Mannschaftsleistung an diesem Tage nicht kompakt genug, viele Spieler blieben unter ihren Möglichkeiten und es war somit nicht möglich, schlagbare Friedrichshafener zu besiegen. Nach dieser Niederlage wird auch das Saisonziel „Top Drei“ zu einer schwierigen Aufgabe werden. Der Fokus liegt nun, wie es oft gepredigt wird, nur auf dem nächsten Spiel, das am 21.10 in Aulendorf ansteht. Ein Spiel, das nicht weniger schwierig werden wird.

Published inMännerMänner 1Spielbetrieb