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Robin Winkler

Unser zweiter Sportwart teilt ebenfalls aktuelle Eindrücke und seine Gedanken zur Situation während der Unterbrechung:

Im Verein seit: 2011
Kegelt seit: 2011
Vorbilder: Reiner Buschow, Christian Koller
Pers.Bestleistung: 613 Kegel

Siehst auch du Entwicklungsschritte in der Mannschaft?

Definitiv. Die erfahrenen „Alten“, die uns in den letzten Jahren verlassen haben, werden immer besser ersetzt. Früher waren es oft nur ein oder zwei „Junge“ in der ersten Mannschaft, die es dann schwer hatten, ihren Platz zu behaupten. David war dann der erste, der den Entwicklungsschritt zum Stammspieler geschafft hat. Marvin, der sich, seit er bei uns ist, sehr gut entwickelt, Jannis und Jan waren die nächsten. Mittlerweile besteht die Mannschaft aus fast nur jungen Spielern und das wird im Verein, denke ich, als normal empfunden. Wenn wir so weitermachen, können wir es auch verkraften, wenn Oli dann aufhört. Auch wenn er aktuell noch sehr wichtig für uns ist. Wir sind ja immer noch sehr jung und werden uns, jeder für sich sowie als Mannschaft, nochmals weiterentwickeln.

Was war dein sportliches Highlight beim KV/in deiner Karriere?

Allgemein war die A-Jugend-Zeit sehr schön. Sportliche Höhepunkte waren da natürlich die beiden württembergischen Meisterschaften mit der Mannschaft. Diese Erfolge waren der Grundstein und ohne sie wären viele Zugänge,  zumeist auch junge Spieler, erst gar nicht zu uns gekommen. Doch das ist längst vorbei und unsere Ansprüche sind seitdem gestiegen.

Im Herrenbereich gab es auch einige Spiele, die besonders in Erinnerung bleiben. Da der Sieg letzte Saison in Wurzach schon zur Sprache kam, möchte ich ein anderes herausheben: Das letzte Spiel auf den alten Bahnen im BKC. Ich freute mich darauf, dass es endlich neue Bahnen geben wird, war gleichzeitig aber extrem motiviert, mich mit einem guten Spiel von den Bahnen zu verabschieden. Und das gelang mir. Gemeinsam mit David – wir spielten beide über 580 – habe ich im Schlusspaar dafür gesorgt, dass aus einem engen Spiel ein recht deutlicher Sieg über den TSV Denkendorf wurde. Am nächsten Tag rissen wir die Bahnen ab.

Hast du Ziele für die nächsten Jahre?

Ich denke man darf ruhig mal aussprechen, dass man in die 2. Bundesliga aufsteigen will. Wir sind auf einem guten Weg und entwickeln uns, wie schon gesagt, im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten, noch weiter. Ich sehe den Aufstieg allerdings nicht als Muss sondern als Motivation, sich weiter verbessern zu wollen. Übergeordnetes Ziel sollte sein, dass wir als junge Truppe zusammenbleiben. Diese Mannschaft hat Zukunft.

Macht eine Fortsetzung der Saison für Dich Sinn und wie wahrscheinlich ist diese für Dich?

Da die Saison in den Ligen des DKBC abgebrochen wurde, fällt jetzt auch in der Verbandsliga die Möglichkeit aufzusteigen weg. Unabhängig davon, ob wir dazu eine Chance gehabt hätten oder nicht, fällt dadurch natürlich ein großer Motivationspunkt weg. Sportlich gesehen ginge es demnach nur noch um die Vergabe der Titel.  Doch allein um wieder Spaß zu finden und einen Freizeitausgleich zu haben in dieser Zeit, wäre eine Fortsetzung natürlich schön. Auch wenn ich nicht erwarte dass viele Mannschaften dann den Siegeswillen an den Tag legen wie sie es vor der Pause getan hätten. Vielleicht trägt ja der Spielmodus des WKBV dazu bei, dass es doch noch interessant wird. Dass der WKBV ein Konzept ausgearbeitet hat, welches mehr Möglichkeiten zur Fortsetzung bietet und sich diesmal nicht dem DKBC angeschlossen hat finde ich sehr gut. Die Chancen auf eine Fortsetzung schätze ich dennoch als eher gering ein.

Hast du einen sportlichen Ausgleich während der Pause gefunden?

Seit ein paar Wochen bin ich wieder regelmäßiger Laufen. Unter normalen Umständen habe ich neben dem KV noch ein Amt als Fußball-Jugendtrainer und gehe auch selbst hin und wieder Kicken. Aber das ist ja aktuell auch alles nicht möglich.

Gibt es auch mal Konflikte bzgl. Der Doppelfunktion aus Sportwart und Spieler?

Ja. Speziell wenn es darum geht, in welcher Mannschaft ich spiele. Aber in solchen Fällen entscheidet immer Jürgen (Fäßler). Er ist nach wie vor der erste Sportwart und hat in engen Entscheidungen das letzte Wort. Außerdem gab es hin und wieder kleine Missverständnisse. Aber daraus lernt man mit der Zeit.