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Befreiungsschlag in Bad Wurzach

Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge in Liga und Pokal konnte das Verbandsligateam des KV Geislingen 2000 in Bad Wurzach die ersten zwei Punkte einfahren. Das Spiel endete mit 5:3 Punkten bei 3527:3505 Kegeln zu Gunsten der Geislinger.

Bereits zu Beginn deutete sich ein spannender Spielverlauf an. Marvin Kurz und Jan Schimmel unterlagen im ersten Satz jeweils knapp, ehe sie im zweiten Satz beide aufdrehten und den KV in Führung brachten. Kurz besiegte Zapf (585) hierbei mit 3:1 Sätzen und hervorragenden 615 Kegeln. Gleichbleibend hohe Zahlen in den einzelnen Sätzen verhalfen ihm zu dieser Leistung und zu einer neuen persönlichen Bestleistung. Zeitgleich verlor Schimmel sein Duell trotz guter 576 Kegel mit 1:3 gegen Dosch (594). Diese Holzzahl bedeutete allerdings eine Führung von 12 Kegeln nach dem Startpaar.

Karl Weidenbacher hatte eine undankbare Aufgabe zu meistern, als er das Duell mit dem besten Wurzacher Hlawatschek (617) antrat. Zu Beginn hielt Weidenbacher gut mit, musste allerdings dann etwas abreißen lassen. Am Ende standen 536 Kegel zu Buche. Fuchs sollte demnach sein direktes Duell gewinnen, sollte die Siegchance gehalten werden. Trotz zwischenzeitlicher deutlicher Führung dank einer hervorragenden dritten Bahn musste Fuchs am Ende heftig kämpfen, um Model (556) auf Distanz zu halten. Mit 2:2 Sätzen und guten 566 Kegeln sicherte er den zweiten Duellsieg ab.

Abermals ging ein Geislinger Schlusspaar mit Rückstand auf die Bahn. 59 Kegel betrug der Rückstand auf die Gastgeber, den Robin Winkler und David Kern gewillt waren, aufzuholen. Dabei machte Winkler einen hervorragenden Job. Nach 60 Wurf war er im Duell mit Giray (602) in Führung und ließ sich trotz des starken Drucks nicht die grundlegende Sicherheit nehmen. Kurz vor Schluss räumte er Kegel 2, 4, 5, 6 mit einem Wurf und machte den Sieg damit perfekt. Super 583 Kegel ließen den Abstand auf Giray nicht groß werden. Parallel zeigte Kern, man kann es nicht anders sagen, ein weltklasse Spiel mit Ergebnissen auf höchstem Niveau. Mit der schlechtesten (!) Bahn von 151 Kegeln und einer furiosen 174er Schlussbahn schraubte er sein Ergebnis und seine persönliche Bestleistung, trotz Erkältung, auf sagenhafte 651 Kegel. Salzig (551) nahm er damit 100 Kegel ab und eliminierte den Rückstand bevor er ihn in einen Vorsprung umwandelte.

Nach der letzten Kugel gab es für die jungen Spieler kein Halten mehr und der wichtige Auswärtssieg, der im Abstiegskampf Gold wert sein kann, wurde ausgelassen bejubelt. Zudem konnte mit der hervorragenden Holzzahl von über 3500 Kegeln ein Ausrufezeichen gesetzt werden.

Published inMänner 1Spielbetrieb