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Perfekter Saisonstart

Nach dem historischen Erfolg in der 1. Runde des Pauly DKBC-Pokals in der Vorwoche gegen den SKC Kleeblatt Berlin ist der KV Geislingen auch mit einem Sieg in die neue Verbandsliga-Saison gestartet. Beim Aufsteiger SV Heilbronn am Leinbach setzte sich das Team aus der Fünftälerstadt am Ende verdient mit 5:3 Punkten (3255:3153 Kegel) durch.

Auf den für ihren sehr zähen Kegelfall bekannten Bahnen in Heilbronn startete der KVG, der erneut auf den verletzten Marvin Kurz verzichten musste, mit Benjamin Teichert gegen Mario Holtz und Robin Winkler gegen Heilbronns Kapitän Maurice Correll. Teichert fand sich sofort gut zurecht und ging mit 139:131 in Führung, ehe er den Satzausgleich (127:130) hinnehmen musste. Mit einer absoluten Glanzleistung im dritten Durchgang und hervorragenden 163:153 Kegeln übernahm Teichert wiederum die Führung, die am Ende in einem klaren 3:1-Satzsieg bei 555:535 Kegeln und dem damit verbundenen ersten Einzelpunkt für den KVG mündete. Parallel dazu erwischte Winkler einen totalen Fehlstart (109:137), ehe er sich mit einer klaren Leistungssteigerung und sehr guten Durchgängen von 147:126 und 156:132 Kegeln ebenfalls mit 2:1 in Führung brachte. Auf der Schlussbahn hatte sein Gegenüber nichts mehr entgegenzusetzen, sodass Winkler seinen 3:1-Sieg mit 547:512 Kegeln relativ sicher nach Hause spielen konnte.

Mit 2:0 Punkten und einem Plus von 55 Kegeln gingen die Geislinger Jan Schimmel und Karl Weidenbacher auf die Bahnen. Schimmel machte seine Sache von Beginn an sehr gut, allerdings war ihm das Spielglück an diesem Tag völlig verwehrt, wodurch er nach drei Durchgängen bereits aussichtslos mit 0:3 Sätzen (403:433 Kegel) gegen Alexander Mohr zurücklag. Ähnlich erging es Weidenbacher in seiner Partie gegen Christian Lang. Nach einem völlig verpatzten Start (109:115) steigerte sich der Geislinger zwar deutlich, aber auch er musste nach 0:3 Sätzen (380:391) bereits vorzeitig die Segel streichen. Zu diesem Zeitpunkt war der Vorsprung der Gäste in der Gesamtkegelzahl auf nur noch 14 Kegel zusammengeschmolzen. Aber Schimmel und Weidenbacher steckten nicht auf und kämpften auch im letzten Durchgang um jeden Kegel. Schimmel gewann die Schlussbahn mit 143:125, Weidenbacher mit 137:111 Kegeln, sodass der KVG wieder mit 58 Zählern in Führung ging. Durch die jeweiligen 1:3-Niederlagen von Schimmel (546:558) und Weidenbacher (517:502) stand es nach Einzeln 2:2-Unentschieden.

Somit war klar, dass der KVG für einen Auswärtssieg mindestens noch ein Einzel sowie die beiden Zusatzpunkte für die höhere Gesamtkegelzahl für sich verbuchen musste. Mit diesem Auftrag gingen David Kern gegen Andreas Vogt und Herbert Fäßler gegen Steffen Hermann auf die Bahnen. Beide Geislinger starteten sehr konzentriert, Kern ging mit 135:130 Kegeln in Führung, ehe er nach 121:127 Kegeln den Ausgleich akzeptieren musste. Gleichzeitig zeigte Fäßler auf den ersten beiden Bahnen eine bärenstarke Vorstellung und dominierte seinen Gegner mit 152:126 und 150:127 Kegeln praktisch nach Belieben. Fäßlers Einzelsieg sollte damit nur noch Formsache sein und auch der 106 Kegel-Vorsprung bedeuteten zu diesem Zeitpunkt die Vorentscheidung zugunsten der Gäste. Kern spielte am Ende 2:2-Unentschieden, verlor seinen Punkt aber aufgrund der 517:523 Kegel. Fäßler gewann souverän mit 3:1 Sätzen und dem Tagesbestwert von sehr guten 573:523 Kegeln. Mit einem Plus von 102 Kegeln war der 5:3-Auswärtssieg damit endgültig unter Dach und Fach.

„Heute hat sich die höhere Qualität am Ende durchgesetzt“, resümierte Jan Schimmel nach der Partie, was durch ein Plus von 133 Kegeln alleine ins Abräumen untermauert wurde. Unterdessen wurde am Wochenende die 2. Runde im Pauly DKBC-Pokal ausgelost, das dem KVG ein absolutes Hammerlos beschert hat: Der KVG empfängt dabei am 24. Oktober den Erstliga-Absteiger TSV Zwickau.

Published inMänner 1Spielbetrieb